TERMINKALENDER

Infolge der andauernden Corona-Pandemie können im Haupthaus des Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum aufgrund der räumlichen Kapazitäten unter Einhaltung der Abstandsregelungen vorerst keine museumspädagogische Angebote stattfinden.

Zu bestimmten Terminen sind jedoch aktuell Schulklassen-Rallyes mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl möglich.

Ab Montag, den 22.11.2021 gilt die sogenannte „2G-Regel“ für Innenbereiche. Für einen Museumsbesuch oder einer Teilnahme an unseren Veranstaltungen benötigen Sie einen Nachweis, dass Sie geimpft oder genesen sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung, Minderjährige, die getestet sind (Schnelltest oder PCR-Test) oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden sowie Besucher*innen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet (Schnelltest oder PCR-Test) sind. Ab dem 16. Lebensjahr muss bei jedem Nachweis die Identität mit einem Lichtbildausweis nachgewiesen werden.

Bitte melden Sie sich für unsere Veranstaltungen vorab telefonisch unter 04681-2571 an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Termin Informationen:

  • So
    23
    Feb
    2020

    Sonderausstellung: DEN FRÜHEN FRIESEN AUF DER SPUR

    14:00Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum Rebbelstieg 34,Wyk

    SONDERAUSSTELLUNG

    DEN FRÜHEN FRIESEN AUF DER SPUR

    Neueste Erkenntnisse zur Archäologie auf Föhr

    23. Februar bis 01. Juni 2020

    Bis vor kurzem wusste man wenig darüber, wo genau auf Föhr die Insulaner in vorgeschichtlicher Zeit gesiedelt haben. Die drängende Forschungsfrage konnte überraschend im Juni 2006 durch die Luftbild-Archäologie teilweise gelöst werden: Durch eine anhaltende Dürre in jenem Sommer waren aus der Luft plötzlich die Grundrisse ganzer Dörfer aus dem ersten Jahrtausend nach Christus zu erkennen – eine sensationelle Entdeckung, die nun gezielte Untersuchungen ermöglichte. Es folgten geomagnetische Messungen und Ausgrabungen, die in ein sechsjähriges, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt mündeten.

    Die Archäologen vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung (NIhK) untersuchten das Alter, die Bebauung und die Wirtschaftsweise der neu entdeckten Siedlungen, die am Geestrand zwischen Oevenum und Wrixum sowie in der Nähe von Witsum, Goting und Nieblum liegen und die wahrscheinlich der Ursprung der heutigen Dörfer sind. Überraschenderweise hatten die Orte keinen agrarischen Charakter, sondern es zeigte sich, dass hier Handel und Gewerbe betrieben wurden und die Insel Föhr am schwunghaften überregionalen Nordseehandel der Wikingerzeit beteiligt war.

    Zum ersten Mal werden die neuen Forschungsergebnisse nun der Öffentlichkeit in einer Sonderausstellung im Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum präsentiert. Ein Begleitheft ist erhältlich.