MÖWEN. MÜLL. UND MEERJUNGFRAUEN.

Cartoons · Comics · Illustrationen

20. September 2020 bis 18. April 2021

Weltweit werden die Meere vollgemüllt. Von der Industrie. Durch unseren Konsum. Vor allem die immer weiter zunehmende Produktion von Kunststoffen führt zu einer enormen Bedrohung von Lebensräumen aller Arten. Namhafte internationale Künstler*innen der Disziplinen Cartoon, Comic und Illustration widmen sich mit künstlerisch-kreativen, fröhlich-nachdenklichen und unterhaltsam-kritischen Positionen dem Thema Verschmutzung und Schutz der Meere.

Die zentrale Ausstellung findet im Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum in Wyk auf Föhr statt und wird ergänzt durch Satelliten-Shows in den Tourismus-Informationen in Nieblum und Utersum. Zur Eröffnung am 20. September 2020 im Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum erscheint ein umfangreicher Katalog im Carlsen-Verlag sowie eine Sonderausgabe der Satire-Zeitung Alles, alles Gute. Dazu gibt es ein begleitendes Rahmenprogramm mit Bühnenprogramm, Lesungen, Signierstunden und Workshops.

Einreichungen sind noch bis zum 30. April 2020 an 2020@alles-alles-gute.de möglich. Künstler*innen können dort auch das Briefing mit allen weiteren Informationen anfordern.

© Der Flix 2020

ÜBER DIE INSELN. FÖHR UND AMRUM

Gemälde von Susanne Wind

16. Mai bis 12. September 2021

Die Bilder von Susanne Wind sind Balsam für die Seele. Denn es sind Licht, Atmosphäre und die ganz unterschiedlichen jahreszeitlichen Stimmungen auf den Inseln, die ihre Bilder durchdringen.

Susanne Wind hat den Blick für die besten Motive. In den vergangenen zwei Jahren ist die Künstlerin regelmäßig nach Föhr und Amrum gereist, um hier jeden lohnenden Blickwinkel aufzuspüren. Ob eine verschneite Dorfstraße, ein blumenumranktes Gartentor, ein Bohlenweg durch die Dünen oder spielende Kinder am blauen Meer, – jede Momentaufnahme hat durch eine nuancierte Farbwahl ihre ganz eigene Stimmung im Hier und Jetzt. Neben Ausschnitten von Landschaften und Dorfansichten hat die Malerin auch Inseltraditionen wie die Trachten oder das Biikebrennen als Bildmotive ausgewählt.

In ihrem künstlerischen Schaffen verbindet Susanne Wind Pleinairmalerei mit Atelierarbeit, indem sie die Motive zunächst mit ihrer analogen Fotokamera festhält und die Vorlagen später im Atelier malerisch umsetzt. Dabei verwendet die Künstlerin für ihre Malerei ausschließlich Eitempera, Farben, die sie aus Leinöl und Ei selbst herstellt.

Im Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum werden ab dem 16. Mai 2021 rund 70 der auf Föhr und Amrum entstandenen Gemälde von Susanne Wind in unterschiedlichen Formaten ausgestellt.

Susanne Wind, geboren in Hamburg 1965, malte nach dem Studium der Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg viele Jahre Pleinair – auf Mallorca, in Dänemark und in Norddeutschland. Erst mit ihrer Übersiedelung in die USA, nach Pennsylvania im Jahr 2000, wurde sie allerdings malerisch häuslich und zog in ein Atelier. Seit 2003 lebt die gebürtige Hamburgerin nun wieder in ihrer Heimatstadt und hat ihr Atelier in Hamburg-Ottensen.