Scheune aus dem 18. Jh.

Im Jahr 2000 konnte das Freilicht-Gelände des Friesen-Museums auf Initiative des Museumsvereins durch eine Föhrer Scheune aus dem 18. Jh. bereichert werden.

Diese stand ursprünglich in dem Dorf Midlum und diente zur Lagerung von Getreide, sowie zur Aufbewahrung von landwirtschaftlichen Geräten. Zwei große Tore an den Giebelseiten erlaubten die Durchfahrt der beladenen Erntewagen. Im hinteren Drittel der Scheune besteht der Fußboden aus einem gestampften glatten Lehmboden, auf dem das eingebrachte Korn mit dem Dreschflegel per Hand ausgeschlagen wurde.

Separat stehende Scheunen wurden auf Föhr nur selten gebaut, üblicherweise schlossen die Nebengebäude unmittelbar an das Hofgebäude an.

In der Midlumer Scheune werden verschiedene landwirtschaftliche Geräte ausgestellt. Auch bietet sie Raum für verschiedene Museumsveranstaltungen.