Die kleine Bockwindmühle mit vollständigem Mahlwerk wurde 1953 auf das Museumsgelände versetzt. Bis dahin stand sie auf der Hallig Langeneß-Nordmarsch. Der Halligbewohner Peter Hansen hatte sie in den 1930er Jahren in Eigenarbeit gebaut und zum Mahlen von Brotgetreide genutzt.

In früherer Zeit gab es auf Föhr in jedem Dorf eine oder mehrere Bockwindmühlen, bis dieser Mühlentyp im 19. Jh. durch die größere und effektivere Holländermühle abgelöst wurde. Die alten Bockwindmühlen besaßen in der Regel nur ein Mahlwerk. Die Flügel mussten mit dem gesamten Mühlenkörper, der auf einem drehbaren Bock sitzt, von Hand in den Wind gedreht werden.